Archiv der Kategorie: Objektplanung

Neubau Wehr und Fischaufstieg Walsleben

Walsleben

Die vorhandene Wehranlage an der Mühle Walsleben stellt eine Barriere für Fischab- und ‑aufstieg dar. Um den ökologischen Zustand nach EG Wasserrahmenrichtlinie zu verbessern und einen guten Erhaltungszustand nach FFH-Richtlinie zu erhalten, wird unmittelbar angrenzend an das Wehr eine Fischaufstiegsanlage errichtet.

Das vorhandene Wehr wird ersetzt, um zukünftig bessere Regulierungsmöglichkeiten für die Staustufe zu erhalten.

Auftraggeber:

Wasser- und Bodenverband Alt Ruppin

Wichtige Daten:

Bauweise Wehr: Klappe
Bauweise FAA: Raugerinne Beckenpass
FAA: 15 Becken,

Länge 3,90 m

Q30: 0,17 m3/s
Q330: 0,66 m3/s

Bearbeitung:                           2012 – 2017

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung
  • Genehmigungsplanung/Planfeststellungs­verfahren

 

 

Sturmflutschutz Warnemünde TV A (Alter Strom)

Die Stadt Hansestadt Rostock-Warnemünde hat ein umlaufendes Sturmflutschutzsystem. Dieses Sturmflutschutzsystem ist nicht sicher für das aktuelle Bemessungshochwasser ausgelegt.

Aus diesem Grund musste in bestimmten Bereichen der Sturmflutschutz erhöht werden.

Im Teilvorhaben A erfolgt der Ersatz einer vorhandenen Hochwasserschutzwand durch eine kombinierte Lösung feste Wand/Glaswand in einer modularen Bauweise.

Auftraggeber:

StALU Mittleres Mecklenburg

 

Wichtige Daten:

Bemessungshochwasser: 2,50 m NHN bis 2,80 m NHN
OK Wand: 2,75 m NHN bis 2,90 m NHN
   
Baukosten: ca. 7,0 Mio Euro

 

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

Vorplanung bis Genehmigungsplanung

 

Sturmflut-/Küstenschutz Warnemünde

Die Stadt Hansestadt Rostock-Warnemünde hat ein umlaufendes Sturmflutschutzsystem. Dieses Sturmflutschutzsystem ist nicht sicher für das aktuelle Bemessungshochwasser ausgelegt.

Aus diesem Grund musste in bestimmten Bereichen der Sturmflutschutz erhöht werden. Am Passagierkai auf dem Grundstück der Aker-Werft musste der Sturmflutschutz erhöht werden, ohne die Uferwand mit ihrer Verankerung im System zu entkräften und zu beschränken.

Auftraggeber:

StALU Mittleres Mecklenburg

Wichtige Daten:

Bemessungshochwasser: 2,80 m
Material: Stahlbetonwand mit vorgesetzter Verklinkerung auf Stahlbetontragplatte
Gründung: Gründungspfähle
Dichtung: Dichtwand mit Tonplombe

 

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

Vorplanung bis Genehmigungsplanung

 

 

Ersatzneubau Staustufe Steinhavel

Der schlechte Erhaltungszustand der Anlage erfordert den Neubau der Staustufe Steinhavel. Die Maßnahme umfasst den Bau einer Schleuse, des Wehres, der Vorhäfen, der Zuwegung einschließlich Kreuzungsbauwerk sowie eine Fischaufstieganlage und eine Bootsgasse bzw. –schleppe.

Wichtige Daten:

Neubau Schleuse  
Neubau Länge 41,0 m
Neubau Breite 11,0 m
Neubau Wehr 2-feldriges Wehr
Klappbreite 3,40 m
FAA  
Anzahl Becken 19
Länge Becken 5,83 m
Breite Becken 4,40 m

 

Auftraggeber:

Wasserstraßen-Neubauamt Berlin

Bearbeitung:                             2010-2018

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung
  • Genehmigungsplanung/Planfeststellungs­verfahren
  • Ausführungsunterlagen

 

Sturmflutschutz Greifswald Sperrwerk Greifswald-Wieck

Die Errichtung eines Sperrwerkes in Greifswald–Wieck ist im Generalplan Küsten- und Hochwasserschutz Mecklenburg-Vorpommern unter dem Status vorrangiger Dringlichkeit enthalten. Das Bauwerk bildet einen integrativen Bestandteil des zu realisierenden Hochwasserschutzes Greifswald.

Ein besonderer Schwerpunkt der Bearbeitung lag auf der Gestaltung und somit der städtebaulichen Eingliederung in den sensiblen Stadtraum.

Kernstück der Anlage bildet der 21 m breite Hauptverschluss, welcher als Drehsegment ausgebildet wird. Die Nebenöffnungen werden je Seite mit 17 m breiten Schiebetoren verschlossen. Sämtliche Verschlüsse sind im geöffneten Zustand nicht sichtbar. Das Drehsegment ruht in einer Mulde auf der Sohle. Die Schiebetore werden in Kammern im Deich versteckt, die erforderlichen Not- und Revisionsverschlüsse in Gruben am und im Deich gelagert.

Die betrieblichen Einrichtungen sind auf Eldenaer Seite konzentriert und bilden mit dem ovalen Steuerstand den markantesten Punkt der Anlage.

Auftraggeber:

Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg und Vorpommern

 

Wichtige Daten:

–   Hauptverschluss mit Drehsegment  
–   lichte Breite des Hauptverschlusses: 21 m
–   Nebenverschlüsse beidseitig mit Schiebetoren
–   lichte Breite der Schiebetore auf beiden Seiten 17 m
–   Promenade beidseitig auf Niveau: +1,65 m NHN
–   Schließwasserstand: +0,75 m NHN
–   Bemessungshochwasser: +3,05 m NHN
–   OK Verschlüsse: +4,80 m NHN

Objekt- und Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung
Bearbeitung                  1999 – 2009

  • Studie
  • Variantenvergleich
  • Vorplanung
  • Entwurfs-/Genehmigungsplanung
  • Facility Management
  • Ausführungsplanung
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Mitwirkung bei der Vergabe

Baubegleitende Projektsteuerung und ingenieurtechnische Leistungen bei der Errichtung des Sturmflutsperrwerkes Greifswald-Wieck               2009 – 2020

  • Bauoberleitung
  • Projektsteuerung

Ersatzneubau Schleuse Templin

Die Schleuse Templin wurde 1894/95 erbaut. Eine massive Schädigung sowohl der Kammer als auch der Häupter erfordern einen Neubau der Schleuse.

Der Neubau erfolgt an gleicher Stelle und unterhalb des vorhandenen Brückenbauwerkes. Infolge beschränkter lichter Arbeitshöhe sind baubegleitende Maßnahmen erforderlich.

Der Bau der Kammer erfolgt abschnittsweise unter teilweisem Abbruch des vorhandenen Mauerwerkskörpers. Die Maßnahmen zur Erzielung einer dichten Baugrube werden stufenweise in Abhängigkeit von Pumpversuchen festgelegt.

Errichtet wird ein neuer Kammerquerschnitt aus Stahlbeton unter teilweisem Erhalt der alten Substanz. Die Häupter werden vollständig neu, im Schutz einer Baugrubenumschließung, erstellt.

Auftraggeber: Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde

 

Wichtige Daten: 

lichte Breite: 5,40 m
nutzbare Länge: 27,0 m
mittlerer Hub: 4,14 m
Ober- und Untertor: Stahlstemmtor als Faltwerk
Schleusenantrieb: Selbstbedienung mit Fernüberwachung

Bearbeitung:                                       2002 – 2006

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung, Entwurf-AU
  • Genehmigungsplanung
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Visualisierung
  • Baubegleitendes Prozesscontrolling

 

Grundinstandsetzung der Schleuse Schöpfurth

Bedingt durch den schlechten Erhaltungszustand und die Schädigungen der Kammerwände, ist eine Grundinstandsetzung der Schleuse Schöpfurth erforderlich.

Die Kammerwände werden durch einen neuen Kopfbalken aus Stahlbeton ertüchtigt. Zum Erhalt des vorhandenen Erscheinungsbildes wird eine gemauerte Vorsatzschale angeordnet. Die Sohle erhält eine neue Stahlbetonschale, so wird der gesamte Querschnitt zukünftig für den Revisionslastfall auftriebssicher gestaltet. Die Häupter werden komplett neu errichtet.

Abbruch und Neubau der Häupter geschieht im Schutz einer Spundwand. Die Füllung der Kammer erfolgt durch Umlaufkanäle, die Entleerung über Torschütze. Tor- und Schützantrieb werden erneuert. Sie werden für zukünftige Selbstbedienung umgerüstet.

Auftraggeber: Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde

Wichtige Daten: 

lichte Breite: 5,30 m (Häupter)

9,60 m (Kammer)

nutzbare Länge: 39,50 m
mittlerer Hub: 3,62 m
Ober- und Untertor: Stemmtore als Faltwerke

Bearbeitung:                                       2003 – 2007

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung, Entwurf-AU
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Bauzustandsbegutachtung
  • baubegleitende Beratung

 

 

Objektplanung im Ingenieur- und Wasserbau

Die Anforderungen der Bauherrn der Bauwerke des konstruktiven Wasserbaus und Ingenieurbaus haben wir verinnerlicht. Die Planung von individuellen auf die Randbedingungen angepasster Lösungen, das Zusammenspiel von vielfältigen Ingenieurdisziplinen sind die maßgebenden Entwurfs- und Planungsthemen. Komplexe Fragestellungen fordern unsere Kreativität heraus, wir erarbeiten hierzu vielfältige Lösungsvarianten und erreichen so ein Optimum für den Bauherrn. Für alle Arten von Wasser- und Ingenieurbauwerken liegen umfangreiche Erfahrungen vor, dies betrifft sowohl die Planung als auch die Begleitung während der Realisierung.