Archiv für den Monat: Februar 2019

Deutscher Ingenieurpreis 2016 für das Sperrwerk Greifswald

Die hpl Ingenieurgesellschaft mbH wurde für das Sperrwerk Greifswald mit dem Deutschen Ingenieurpreis 2016 ausgezeichnet.

Die Juroren befanden, dass durch die gelungene Integration verschiedener Planungsbeteiligter eine außergewöhnlich innovative Lösung zum Hochwasserschutz der Menschen in Greifswald entwickelt wurde. Das Sturmflutsperrwerk in der Hansestadt Greifswald überzeugt eindrucksvoll durch sein innovatives Sicherheitskonzept. Das sehr ressourceneffizient und kompakt realisierte Ingenieurbauwerk fügt sich ausgezeichnet in die sensible Umgebung der Hansestadt ein.

Mehr dazu erfahren Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung

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Von links nach rechts: Matthias Wolters, Frank Mikkat, Dr. Thomas Zarnke, Dr. Birger Gurwell (die Bauherren), Dr.-Ing. Torsten Löber, Andreas Hohberg (hpl), Michael Heiland (Lahmeyer Hydroprojekt), Dr. Barbara Hendricks (Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit), Wilfried Paulu, Christian Lettner, Frank Heyder (alle hpl), Hans-Ullrich Kammeyer (Bundesingenieurkammer), Tanja Samrotzki (Moderatorin), Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner (Vorsitzender der Jury) 
Foto: BBR/Thomas Imo

Qualitätsmanagementsystem

Die Hypro Paulu & Lettner Ingenieurgesellschaft mbH (hpl Ingenieure) arbeitet mit Qualitätsmanagementsystem entsprechend DIN EN ISO 9001 Zertifikat-Register-Nr. 525297 QM15. Die wichtigsten Mechanismen zur Qualitäts- und Terminsicherung sind

  • ProjektvorbereitungISO 9001-Qu
  • Projektdurchführung
  • Projektnachbereitung
  • Terminkontrolle
  • Kostenkontrolle
  • 4-Augen Prinzip
  • Checklisten
  • interne Projektanlaufberatung (Klärung Zuständigkeiten, Abläufe, Termine)
  • Transparenz, Informationsaustausch
  • Schulungen, Fortbildungen
  • Fachbibliothek, Fachzeitschriften

Alle Projektbearbeiter sind mit den Mechanismen der Qualitätssicherung langjährig vertraut.

Zertifikate

Zertifikat

Ersatzneubau Schleuse Templin

Die Schleuse Templin wurde 1894/95 erbaut. Eine massive Schädigung sowohl der Kammer als auch der Häupter erfordern einen Neubau der Schleuse.

Der Neubau erfolgt an gleicher Stelle und unterhalb des vorhandenen Brückenbauwerkes. Infolge beschränkter lichter Arbeitshöhe sind baubegleitende Maßnahmen erforderlich.

Der Bau der Kammer erfolgt abschnittsweise unter teilweisem Abbruch des vorhandenen Mauerwerkskörpers. Die Maßnahmen zur Erzielung einer dichten Baugrube werden stufenweise in Abhängigkeit von Pumpversuchen festgelegt.

Errichtet wird ein neuer Kammerquerschnitt aus Stahlbeton unter teilweisem Erhalt der alten Substanz. Die Häupter werden vollständig neu, im Schutz einer Baugrubenumschließung, erstellt.

Auftraggeber: Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde

 

Wichtige Daten: 

lichte Breite: 5,40 m
nutzbare Länge: 27,0 m
mittlerer Hub: 4,14 m
Ober- und Untertor: Stahlstemmtor als Faltwerk
Schleusenantrieb: Selbstbedienung mit Fernüberwachung

Bearbeitung:                                       2002 – 2006

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung, Entwurf-AU
  • Genehmigungsplanung
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Visualisierung
  • Baubegleitendes Prozesscontrolling

 

Grundinstandsetzung der Schleuse Schöpfurth

Bedingt durch den schlechten Erhaltungszustand und die Schädigungen der Kammerwände, ist eine Grundinstandsetzung der Schleuse Schöpfurth erforderlich.

Die Kammerwände werden durch einen neuen Kopfbalken aus Stahlbeton ertüchtigt. Zum Erhalt des vorhandenen Erscheinungsbildes wird eine gemauerte Vorsatzschale angeordnet. Die Sohle erhält eine neue Stahlbetonschale, so wird der gesamte Querschnitt zukünftig für den Revisionslastfall auftriebssicher gestaltet. Die Häupter werden komplett neu errichtet.

Abbruch und Neubau der Häupter geschieht im Schutz einer Spundwand. Die Füllung der Kammer erfolgt durch Umlaufkanäle, die Entleerung über Torschütze. Tor- und Schützantrieb werden erneuert. Sie werden für zukünftige Selbstbedienung umgerüstet.

Auftraggeber: Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde

Wichtige Daten: 

lichte Breite: 5,30 m (Häupter)

9,60 m (Kammer)

nutzbare Länge: 39,50 m
mittlerer Hub: 3,62 m
Ober- und Untertor: Stemmtore als Faltwerke

Bearbeitung:                                       2003 – 2007

Leistungen:

Objekt- und Tragwerksplanung

  • Grundlagenermittlung
  • Vorplanung
  • Entwurfsplanung, Entwurf-AU
  • Vorbereitung der Vergabe
  • Bauzustandsbegutachtung
  • baubegleitende Beratung

 

 

Objektplanung im Ingenieur- und Wasserbau

Die Anforderungen der Bauherrn der Bauwerke des konstruktiven Wasserbaus und Ingenieurbaus haben wir verinnerlicht. Die Planung von individuellen auf die Randbedingungen angepasster Lösungen, das Zusammenspiel von vielfältigen Ingenieurdisziplinen sind die maßgebenden Entwurfs- und Planungsthemen. Komplexe Fragestellungen fordern unsere Kreativität heraus, wir erarbeiten hierzu vielfältige Lösungsvarianten und erreichen so ein Optimum für den Bauherrn. Für alle Arten von Wasser- und Ingenieurbauwerken liegen umfangreiche Erfahrungen vor, dies betrifft sowohl die Planung als auch die Begleitung während der Realisierung.

Tragwerksplanung

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Die Tragwerksplanung (Statik) umfasst den Entwurf des Tragprinzips eines Bauwerks, das Festlegen geeigneter statischer Systeme, die statische und teilweise auch die dynamische Bemessung aller Bauteile sowie die prüffähige Dokumentation der gewählten und bemessenen Konstruktion in statischen Berechnungen, Positionsplänen und Konstruktionsplänen. Auch im Wasserbau ist die Tragwerkplanung ein Kernkompetenzfeld und wird hei hpl durch erfahrene Ingenieure abgedeckt. Unsere Erfahrungen umfassen alle typischen Berechnungen des Tiefbaus, wie Berechnung von Baugruben, Uferwänden, Pfahl- und Plattengründungen, Massivbauwerken wie Schleusen- oder Wehrkörper, aber auch alle typischen Tragwerke des Hochbaus in Holz. Stahlbeton, Stahl und Glas.

Im Tief- und Wasserbau ist der Baugrund mit seiner Unwägbarkeit und Inhomogenität ein dominierendes Material. Der Schwerpunkt der tragwerksplanerischen Lösungen liegt im Tief- und Wasserbau deshalb auf dem Übersetzen der objektplanerischen Ziele in die Anwendung von bewährten und sicher ausführbaren Bauweisen und auf der gründlichen Durcharbeitung aller auftretenden Bauphasen, Baubehelfe und Baugrubenverbaue unter Berücksichtigung des sehr komplexen Baustoffes „Baugrund“.

Durch die intensive und frühe Einbindung der Tragwerksplaner in die Objektplanung in allen Planungsphasen entstehen durchdachte und funktionierende technische Gesamtlösungen sowie kosten- und terminsichere Bauphasenplanungen und Ausschreibungen, auch beim Bauen im Bestand und bei komplizierten oder zahlreichen Bauphasen.

Projektsteuerung | Bauüberwachung

Bei komplexen Baumaßnahmen kommen der Projektsteuerung und Bauüberwachung eine bedeutende Rolle bei der Erfüllung der Planungsziele zu. Wesentlich sind hierbei die Einhaltung der Qualität, der Termine und der Kosten. In den letzten Jahren haben wir hierbei umfangreiche Erfahrungen gewonnen, die wir kontinuierlich erweitert und ausbauen konnten. Zentral ist hierbei, vorausschauend zu agieren und sich auf Grund eigener Annahmen auf die Erfordernisse der jeweiligen Baumaßnahme einzustellen und so gestaltend in den Bauprozess einzugreifen. So gewährleisten wir eine qualitätsvolle Fertigstellung des Bauwerkes im Zeit- und Kostenrahmen sowie ein kompetentes Management von zusätzlichen Leistungen und deren Vergütung.