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Objekt- und Tragwerksplanung im Ingenieur- und Wasserbau
Numerische Simulation - Bauüberwachung - Projektsteuerung

Baugruben

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Baugruben sind ein oft unterschätztes, von Vielen nicht wahrgenommenes, aber für den Projekterfolg enorm wichtiges Bauteil. Erst durch die Baugrube können heutige Bauwerke in Stahlbetonbauweise innerhalb des Grundwassers oder innerhalb von fließenden Gewässern errichtet werden. In zahlreichen Bauvorhaben hat hpl die Erfahrung gewonnen, dass idealerweise Baugrube und Bauwerk auch baulich getrennte Anlagen sein sollten, d.h. nach Errichten einer trockenen Baugrube wird im Schutz des Verbaus das eigentliche Bauwerk mit den üblichen Techniken des Stahlbetonbaus errichtet. Danach werden die Baugrubenwände abgetrennt oder gezogen.

Die Baugrubenwände sind dabei nur selten Trägerbohlwände (nicht wasserdicht), sondern meistens wasserdichte Stahlspundwände. Die Baugrubensohle ist idealerweise ein dichter vorhandener Baugrund, z.B. Ton oder Geschiebemergel. Ist dieser nicht vorhanden – im Berliner Raum die Regel – müssen oftmals künstliche Dichtsohlen geplant werden. Hier haben sich Düsenstrahlsohlen und Unterwasserbetonsohlen bewährt. Baugruben im Wasser sind fast immer durch Steifenlagen ausgesteift.

Bei Baugruben an Land kommen dagegen überwiegend Rückverankerungen über Verpressanker zum Einsatz. Die Ingenieure bei hpl beherrschen die Planung für alle grundlegenden Baugrubenarten und können diese – unter Berücksichtigung von verschiedenen Aushubszenarien und Bauphasen - sicher bemessen und konstruieren. Wir planen dabei nur, was wir bereits durch eigene Erfahrung als bewährt und ausführungssicher eingestuft haben.